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Bauernmuseum Schwarzbach

Adresse

Wiesenweg 1 a
09306 Königsfeld OT Schwarzbach
Telefon: 03737 449428
Telefax: 03737 449428
Mobil: 0162 8908292
E-Mail: Museum-Schwarzbach1@web.de
Website: www.museum-schwarzbach.de

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Öffnungszeiten

ganzjährig:
Mo-Do: 08.00-14.00 Uhr
zusätzlich von April - Oktober:
So/Feiertage: 13.00-16.00 Uhr

Weitere Informationen

Luftaufnahme vom Museum
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Wenn Glaube Berge versetzen kann, dann schafft es der Verein für Volksarchitektur und bäuerliche Kultur e.V. zumindest mit viel Engagement historisch und denkmalpflegerisch wertvolle ländliche Bausubstanz zu retten und zu einem neuen Ensemble in Schwarzbach zusammenzufügen. Der Verein bemüht sich seit Jahren der Welt von heute und morgen, das Leben von gestern und vorgestern zu zeigen.

Der Förderverein „Museum für Volksarchitektur und bäuerliche Kultur" e.V. bietet in seinem gleichnamigen Museum Besuchern die Möglichkeit, das Landleben von einst näher kennen zu lernen. Historische Fachwerkhäuser wurden in mühevoller Kleinarbeit Stein für Stein abgetragen und an anderer Stelle wieder aufgebaut, um vergangene Zeiten lebendig werden zu lassen. Eine Vielzahl an Details wie Großmutters Holzbackofen, Uropas Schiefertafel, deren Zeugnisse oder Gebrauchsgegenstände wie historische Brotmaschinen wurden mit viel Liebe zusammen getragen. Schlachtfeste und Bauernmärkte mit hausgemachten Leckereien sorgen für zusätzliche Abwechslung.

Die Geschichte der Museumsanlage begann 1998, als das Hauptgebäude des Museums vom Königsfelder Ortsteil Doberenz an seinen heutigen Platz zog. Das 1715 erbaute, ehemalige Umgebindehaus eines Dreiseithofes hätte an seinem ursprünglichen Standort nicht erhalten werden können. In den Räumen des alten Wohnstallhauses, das im wesentlichen die Zeit von 1836 dokumentiert, kann der Besucher auf Erkundungstour durch die Arbeits- und Lebensweise der Bauern vergangener Zeiten gehen und findet Informationen über historische Bautechniken und -materialien, wie zum Beispiel die Lehmbauweise.

Es folgte die Umsetzung eines Seitengebäudes eines Dreiseithofes aus Leupahn aus dem Jahr 1669, eines alten Stallgebäudes aus Königshain, der alten Schmiede aus Königsfeld sowie die Errichtung eines Back- und Schlachthauses. Außerdem wurde ein Maschinenschuppen errichtet, der ein historisches Dach aus dem Jahr 1585 besitzt, das in Zettlitz geborgen wurde. Die Gebäude dienen ebenfalls als Ausstellungsfläche oder werden für Veranstaltungen genutzt.

Im Jahr 2008 erfolgte der Aufbau des sechsten und zugleich ältesten Gebäudes, eines Wohnstallhauses von 1567, das im Rochlitzer Ortsteil Poppitz geborgen wurde. Hier sind sowohl die Stockbauweise als auch die Langständerbauweise und eine Bockstube im Umgebindehaus zu besichtigen.

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