Touristischer Navigator für Sachsen

Muldenbrücke Lunzenau

Adresse

09328 Lunzenau

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Aus Urkunden der Herrschaft Rochsburg ist zu entnehmen, dass in Lunzenau der älteste Muldenübergang vorhanden war. Bauherr war die Kirche und es wurde bereits im Jahre 1327 von einer Brücke aus Holz, getragen von sieben Stützpfeilern, berichtet. Die Brücke wurde jedoch durch Hochwasser und Eisgang oft zerstört und 1813 während des Befreiungskrieges abgebrannt. Zwischen 1860 und 1863 entstand eine dreijochige Steinbrücke, die mit Platten aus Rochlitzer Porphyr verblendet ist. Aufgrund der ansteigenden Motorisierung wurde die Straße bei einer Rekonstruktion 1954 verbreitert.

So typisch wie die Zwickauer Mulde sind auch die zahlreichen Brücken für die Region. Egal ob aus Stein oder als Hängebrücke sind sie für das Überqueren des Flusses unerlässlich.

Die Zwickauer Mulde kann an vielen Stellen trockenen Fußes überquert werden. Früher verhielt sich das jedoch anders. Einst führte an den Orten, die heute von Brücken überspannt werden, eine Furth über den Fluss. Anfangs wurden Trittsteine gelegt, später Holzbrücken gebaut. Nach jedem Hochwasser mussten diese erneuert werden. Deshalb entstanden im 19. Jahrhundert die bekannten Brücken aus Stein. Besonders typisch im Muldental sind auch die Hängebrücken für Fußgänger und Radwanderer. Vier davon befinden sich seit mehr als 100 Jahren in Zaßnitz, Sörnzig, Rochsburg und Thierbach-Zinnberg. Sie verbinden Ortsteile und sind wichtig für das Wanderwegenetz.

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