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Hängebrücke Rochsburg

Adresse

09328 Lunzenau OT Rochsburg

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Um 1480 wurde ein einfacher Bocksteg über die Zwickauer Mulde in Rochsburg erwähnt. Seit etwa 1878 gab es einen „schwankenden Steg", der im Volksmund Schaukelbrücke genannt wurde. 1936 wurde dieser erneuert, allerdings 1954 durch das Hochwasser komplett weggerissen. In ihrer heutigen Form wurde die Hängebrücke 1955/56 errichtet.

Hängebrücke Rochsburg - Foto: STV Rochlitz

Hängebrücke Rochsburg - Foto: STV Rochlitz

So typisch wie die Zwickauer Mulde sind auch die zahlreichen Brücken für die Region. Egal ob aus Stein oder als Hängebrücke sind sie für das Überqueren des Flusses unerlässlich.

Die Zwickauer Mulde kann an vielen Stellen trockenen Fußes überquert werden. Früher verhielt sich das jedoch anders. Einst führte an den Orten, die heute von Brücken überspannt werden, eine Furth über den Fluss. Anfangs wurden Trittsteine gelegt, später Holzbrücken gebaut. Nach jedem Hochwasser mussten diese erneuert werden. Deshalb entstanden im 19. Jahrhundert die bekannten Brücken aus Stein. Besonders typisch im Muldental sind auch die Hängebrücken für Fußgänger und Radwanderer. Vier davon befinden sich seit mehr als 100 Jahren in Zaßnitz, Sörnzig, Rochsburg und Thierbach-Zinnberg. Sie verbinden Ortsteile und sind wichtig für das Wanderwegenetz.

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