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Muldenbrücke Penig

Adresse

09322 Penig

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Nachdem die Mulde in Penig nur an einer Furth überquert werden konnte, veranlasste die Kirche 1380 den Bau einer Holzbrücke. Diese und ihre Nachfolger wurden immer wieder durch Hochwasser und Eisgang stark beschädigt oder sogar weggerissen. 1877 beschloss der Kirchenvorstand daher den Bau einer stählernen Bogenbrücke. 1938/39 wurde durch die Stadt Penig eine Brücke als zusammenhängendes Stahlbetonwerk errichtet, die wiederum in den Jahren 2000/2001 komplett erneuert wurde.

Muldenbrücke Penig - Foto: P. Georg Roß

Muldenbrücke Penig - Foto: P. Georg Roß

So typisch wie die Zwickauer Mulde sind auch die zahlreichen Brücken für die Region. Egal ob aus Stein oder als Hängebrücke sind sie für das Überqueren des Flusses unerlässlich.

Die Zwickauer Mulde kann an vielen Stellen trockenen Fußes überquert werden. Früher verhielt sich das jedoch anders. Einst führte an den Orten, die heute von Brücken überspannt werden, eine Furth über den Fluss. Anfangs wurden Trittsteine gelegt, später Holzbrücken gebaut. Nach jedem Hochwasser mussten diese erneuert werden. Deshalb entstanden im 19. Jahrhundert die bekannten Brücken aus Stein. Besonders typisch im Muldental sind auch die Hängebrücken für Fußgänger und Radwanderer. Vier davon befinden sich seit mehr als 100 Jahren in Zaßnitz, Sörnzig, Rochsburg und Thierbach-Zinnberg. Sie verbinden Ortsteile und sind wichtig für das Wanderwegenetz.

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