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Brücke Thierbach-Zinnberg

Adresse

09322 Penig OT Thierbach-Zinnberg

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Etwa zwei Kilometer oberhalb von Penig liegt die Gemeinde Thierbach-Zinnberg, die Ende des 12. Jahrhunderts gegründet wurde. Die beiden Orte Thierbach und Zinnberg sind nur durch eine Hängebrücke miteinander verbunden. Die fast 100 Jahre alte Brücke wurde Ende 1994 abgerissen und Anfang 1995 unter denkmalpflegerischen Aspekten neu errichtet. Beim Hochwasser 2002 zerbrach sie in zwei Teile und konnte erst Ostern 2003 wieder für Wanderer freigegeben werden. Die Brücke ermöglicht eine gute Sicht auf das Muldenwehr. Das moderne Schlauchwehr wurde 1994 als größtes in Deutschland fertig gestellt. Mit seinen Ausmaßen von 2x24 Metern Staubreite und zwei Metern Stauhöhe können mit 1750 Megawattstunden nahezu 800 Haushalte jährlich mit Strom versorgt werden.

So typisch wie die Zwickauer Mulde sind auch die zahlreichen Brücken für die Region. Egal ob aus Stein oder als Hängebrücke sind sie für das Überqueren des Flusses unerlässlich.

Die Zwickauer Mulde kann an vielen Stellen trockenen Fußes überquert werden. Früher verhielt sich das jedoch anders. Einst führte an den Orten, die heute von Brücken überspannt werden, eine Furth über den Fluss. Anfangs wurden Trittsteine gelegt, später Holzbrücken gebaut. Nach jedem Hochwasser mussten diese erneuert werden. Deshalb entstanden im 19. Jahrhundert die bekannten Brücken aus Stein. Besonders typisch im Muldental sind auch die Hängebrücken für Fußgänger und Radwanderer. Vier davon befinden sich seit mehr als 100 Jahren in Zaßnitz, Sörnzig, Rochsburg und Thierbach-Zinnberg. Sie verbinden Ortsteile und sind wichtig für das Wanderwegenetz.

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