Touristischer Navigator für Sachsen

Waldhaus Kalkbrüche

Adresse

Kalkbrüche 1
09661 Striegistal OT Kaltofen
Telefon: 037207 2315
Telefax: 037207 651041
E-Mail: waldhauskalkbrueche@web.de
Website: waldhauskalkbrueche.de

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Öffnungszeiten

Dienstag Ruhetag
Montag - Freitag ab 12.00 Uhr
Samstag - Sonntag ab 11.00 Uhr

Weitere Informationen

Bei uns im Tal der "Kleinen Striegis", direkt am Wanderweg, finden Sie: Erholung in fast unberührter Natur, fern vom Straßenlärm und Alltagsstress / viele angrenzende Rundwanderwege, die zu Ausflügen einladen / einen großen naturbelassenen Biergarten / einen idealen Ort für Familienfeiern und beliebtes Ausflugsziel / Haustiere und Spielplatz / Bergbauliche Sehenswürdigkeiten / Musikveranstaltungen und Konzerte (von Blues bis Blasmusik)

Wann der Kalkabbau in unserer Region begann ist nicht überliefert. Es gibt aber Anzeichen, dass schon im Jahre 1162 beim Bau des Klosters Altzella das Kalkvorkommen genutzt wurde. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1570. Damals wurde der Kalk als Baumaterial zum Bau der Augustusburg durch Kurfürst August von Sachsen eingesetzt. Während des 30-jährigen Krieges von 1618 - 1648 war der Abbau unterbrochen, bevor 1674 zur Wiederaufnahme des Bergbaus kam. Alte Chroniken berichten, dass 1721 mehrere Kalköfen in Kaltofen und zwei in Berbersdorf in Betrieb waren. 1897 ist der Kalkbergbau erloschen, Reste eines alten Kalkofens sind noch heute sichtbar, und in einem der letzten Brennhäuser befindet sich die heutige Gaststätte "Waldhaus Kalkbrüche". Die noch vorhandenen Restlöcher und die umfangreichen Halden lassen die Ausmaße des Abbaugebietes erahnen. Ein nachhaltiges Ergebnis ist die Ansiedlung seltener Planzen, wie z.B. Leberblümchen und Frühlingsplatterbse, die in jedem Frühjahr den Besucher erfreuen.

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