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Adlertor - Eingangstor zum Keesschen Park

Adresse

Equipagenweg
04416 Markkleeberg

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Nach seiner umfassenden Instandsetzung ist das Adlertor mit der darauf zuführenden Allee aus Silberlinden zu einem der begehrtesten Fotomotive Markkleebergs geworden.
Die Existenz des Adlertors, gern als größte neobarocke Toranlage Sachsens außerhalb Dresdens bezeichnet, verdankt Markkleeberg dem Gautzscher Gutsbesitzer Erich Walther Jakob Kees. Dieser geriet Ende des 19. Jahrhunderts mit der Gemeinde Gautzsch wegen einer von ihm umgefahrenen Straßenlaterne auf der damals schlecht instand gehaltenen Koburger Straße in Rechtsstreit. Als Kees den Rechtsstreit verlor, lehnte er die weitere Benutzung dieser Straße ab. Vom Gut Gautzsch bis zur Leipziger Neuen Linie im Wildpark ließ er sich umgehend einen Privatweg anlegen, der nach dem Fahrzeug des Besitzers Equipagenweg genannt wurde. Dem neobarocken Stil seiner Schloss- und Parkanlage folgte das Adlertor als schmuckvoller Eingang zum Gut. 

Die Bezeichnung „Adlertor“ für die Toranlage bürgerte sich durch die leider nicht mehr vorhandene Bekrönung in Gestalt eines Adlers ein. Das Ensemble besteht aus dem eigentlichen Tor, das von einem beachtlichen Architrav und darauf sitzenden Voluten überspannt ist, und den noch vorhandenen vier Feldern der Zaunanlage. Im Mittelrisalit der symmetrischen Bekrönung ist das Keessche Wappen zu entdecken, markant durch das Horn des ehemaligen Sächsischen Postmeistergeschlechts.

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