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Gut Großstädteln

Adresse

Hauptstraße 217-219
04416 Markkleeberg OT Großstädteln

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Als Herrensitz fand Großstädteln erstmals im Jahre 1289 Erwähnung. Das Schloss, ein zweigeschossiger, ursprünglich von einem Wassergraben umgebener Bau mit Mansardgeschoss und Fledermausgauben, stammt aus dem 17. Jahrhundert; das Eingangsportal wird um 1680 datiert. Auf der Gartenseite ziert den Bau ein dreiachsiger Mittelrisalit mit historistischem Vorbau, wahrscheinlich um 1870 entstanden. Äußerlich fast authentisch erhalten, verlor das Schloss im Inneren seine ursprüngliche Raumkonzeption durch mehrfache Umbauten, zuletzt in den 1990er Jahren für die Nutzung als Wohnheim für Asylbewerber.

Vom ehemaligen Gut haben sich auch das zweigeschossige, verputzte Torhaus (um 1700), zwei Wirtschaftsgebäude, die Scheune und der Stall mit Ladeluke erhalten.
Das Gut Großstädteln war ab 1452 im Besitz der Familie Pflugk und kam nach mehreren Eigentümern an den Leipziger Kaufherren Peter Hohmann. Karl Friedrich von Hohenthal (nach Verleihung des Adelspatents nannte sich die Familie Hohmann nun von Hohenthal) ließ im Jahre 1734 das Schloss und die Wirtschaftsgebäude renovieren.

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