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Villenviertel Raschwitz

Adresse

Dölitzer Straße; Pleißenstraße; Lößniger Straße; Hauptstraße
04416 Markkleeberg

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Kaum ein anderer Stadtteil hat zum Image Markkleebergs als Stadt im Grünen mehr beigetragen als Raschwitz. Der Übergang zum angrenzenden Leipziger Auwald ist durch den hohen Anteil von Großbäumen in den Parks und Gärten der Villen und Einfamilienhäuser fließend.

Unter Leitung des einstigen Stararchitekten des Kaiserhauses, Paul Schultze-Naumburg, kam es ab 1890 zum Bau von drei Villen in der Dölitzer Straße 8, 10 und 12. Das dreiflügelige Landhaus in der Dölitzer Straße 12, einst Wohnsitz der Familie Westphal, ist heute als Westphalsches Haus eines der kulturellen Zentren der Stadt Markkleeberg, Andere Architekten bauten anschließend nebenan vornehmlich für gutbetuchte Leipziger großzügige und komfortable Villen vielfältigster Stilrichtungen.

Ein nächster Aufschwung der Bautätigkeit begann 1934 mit der Gründung der "Herrenhaus Raschwitz GmbH". Diese um das Gut Raschwitz gruppierte, durch Pleiße und Auwald begrenzte Siedlung wurde zur vornehmsten in der Leipziger Umgebung und ist es heute wieder.
Die Villen sind meist zweigeschossig; Walmdächer überwiegen; zahlreiche Gaupen, Erker, straßenseitige Terrassen und Veranden sowie aufwändig gestaltete Eingangsbereiche zeugen vom verspielten Schmuckbedürfnis der Bauherren. Ausdehnung und Baumbestand geben den Höfen und Gärten in Raschwitz einen parkartigen Charakter.

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