Touristischer Navigator für Sachsen

Alaunwerk (Ortsteil von Bad Düben)

Adresse

Haldenweg
04849 Bad Düben OT Alaunwerk
Website: Infos: www.ahnenforschung-ende.de

Tipp auf der Karte anzeigen »

Weitere Informationen

Der Name des Ortsteiles rührt von dem hier 1557 erstmals erwähnten Alaunbergwerk her, welches mit Unterbrechungen bis 1886 existierte. Zeitweise war das Werk das größte seiner Art in Deutschland. Aus dem im Tagebau u. Schachtbetrieb abgebauten Erdreich wurde in einem Hüttenhof mit einem großen Gradierwerk Alaun gewonnen. Dieses benötigte man ehem. u.a. zum Gerben, Färben, in der Pharmazie u. zum Goldschmieden. 1901 brannten die meisten der ungenutzten Werksgebäude ab. Als beachtenswerter baulicher Sachzeuge blieb das wohl kurz nach 1692 errichtete Alte Kommunhaus (auch Langes Haus genannt), im hinteren Bereich des OT, wo das Werk ursprünglich stand, erhalten. Im vorderen Teil des OT, dort wo ab 1827-29 der zweite Standplatz des Werkes war, findet man ein etwa 75 ha großes Bergbaufolgegebiet. Dieses besteht aus Tagebaue, den Hügeln und Schluchten der Tauberzhalden sowie der bunten Erde der Rösterz- u. Wetterhalden. Diese bilden eine landschaftlich sehr reizvolle bewaldete Bergminiaturlandschaft. Dessen attraktivster Punkt ist eine durch Bettverlagerung von der Mulde angeschnittene Halde, welche bis 18 m hoch aufragt u. ca. 320 m lang das Rote Ufer bildet. In einzigartiger Weise kann hier der Blick weit über die Muldeaue schweifen.

PDF-Ausdruck Informationen als PDF herunterladen

« zurück zur Übersicht »