Touristischer Navigator für Sachsen

Kirche Otterwisch

Adresse

04668 Otterwisch

Tipp auf der Karte anzeigen »

Weitere Informationen

Die Kirche ist wohl romanischen Ursprungs, entstanden um 1250 oder gar 1150.

Die Geschichte seiner Glocken ist interessant.
So steht geschrieben:
„Ein wundersames Zusammentreffen war es, als 1825 am 5. Mai in derselben Stunde, in welcher Napoleon seinen Geist aufgab, ein kalter Strahl den Kirchturm von Otterwisch traf und derart mitnahm, daß sich eine größere Reparatur nötig machte."

1978 sollte für den Kirchturm das letzte Stündlein geschlagen haben, denn man wollte ihn abtragen.

Für eine vergrößerte Darstellung bitte anklicken

Dies konnte mit viel Zeit, Kraft und Geld verhindert werden. So ist er mit seiner goldenen Wetterfahne auch heute noch weit zu sehen.

1690-93 kam es zu einer gründlichen Kirchenerneuerung: Es wurde in drei Richtungen angebaut, der gotische Altarraum entstand, weiterhin ein Sakramentshäuschen und die Kanzel, vom Bildhauer Johann Caspar Sandmann geschaffen.

Für eine vergrößerte Darstellung bitte anklicken
Das heute noch erhaltene farbige Deckengemälde, die Verklärung Jesu darstellend, wurde von Professor Osmar Schindler gemalt. Das Grufthaus wurde durch die Vorhalle ersetzt.

Für eine vergrößerte Darstellung bitte anklicken

Die drei in der Morgensonne herrlich leuchtenden Altarfenster sind eine Spende des Achim von Arnim.

Auch noch erhalten sind die Epitaphe der Familie von Hirschfeld, die in der Vorhalle aufgestellt sind.

Otterwisch war schon vor 1427 selbständige Parochie, denn 1427 wird ein Pleban von Otterwisch Namens Johannes Brunswik erwähnt.

1554 wurde Otterwisch von der Ephorie Borna abgetrennt und der Diözese Grimma eingegliedert.

Lückenlos ist das Pfarramt zu Otterwisch seit 1533 nachweisbar, schon 1539 wurde die evangelische Pfarrstelle eingerichtet.

Die vorhandenen Kirchenbücher erzählen auf ihre Art vom Leben und Sterben der Otterwischer.

PDF-Ausdruck Informationen als PDF herunterladen

« zurück zur Übersicht »