Touristischer Navigator für Sachsen

Auf den Spuren des Roten Porphyrs

Rubrik:Fahrrad-Touren, Eintagestour
Start:Topfseifersdorf
Streckenverlauf:Frankenau, Erlau, Crossen, Schweikershain, Arras, Geringswalde, Hermsdorf, Methau, Zettlitz, Spernsdorf, Döhlen, Gröblitz, Seelitz, Biesern, Zaßnitz, Rochlitz, Noßwitz, Stollsdorf, Wittgendorf, Rochlitzer Berg, Carsdorf, Mutzscheroda, Wechselburg, Nöbeln,
Ziel:Topfseifersdorf
Länge:64 km
Dauer:8 Stunden
Schwierigkeit:anspruchsvolle Tour durch hügeliges Gelände
Barrierefreiheit:Die Tour ist nicht barrierefrei.
Anfahrt:Parkplatz Topfseifersdorf (Nähe Kreuzung Hauptstraße)
Kartenmaterial:Begleitbroschüre
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Kontakt:Touristinformation des Heimat- und Verkehrsvereins "Rochlitzer Muldental" e.V.
Markt 1
09306 Rochlitz
Tel.: 03737/ 783222
Fax: 03737/ 783224
www.rochlitzer-muldental.de

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Informationen zur Tour

Der Rochlitzer Porphyr zieht sich im wahrsten Sinne des Wortes wie ein roter Faden durch die Region. Überall ziert er Brücken, Hausfassaden – vor allem Fenster- und Türeinfassungen, Portale, Postmeilen- und Entfernungssäulen, Brunnen, Skulpturen, Stelen, Sühnekreuze, Grabmale, Gedenktafeln und –steine. Für diesen Tourenvorschlag haben wir wieder ein Teilstück der Region herausgegriffen, um dort Ihr Augenmerk auf den besonderen Stein zu lenken. So ist er vor allem an den zahlreichen Kirchen, denen Sie unterwegs begegnen, ein markantes Schmuckelement und Baustoff in den unterschiedlichsten sowie aufwändig gefertigten Gestaltungsformen.

Ausgangspunkt der Route ist Topfseifersdorf. Über den Kirchberg kommen Sie an der Kirche vorbei. Hier ist ein gut erhaltenes, altes Grabmal zu sehen. Weiter geht es über Frankenau nach Erlau. Auf dem Weg nach Crossen passieren Sie den 321 Meter hohen Steinberg. Von hier aus bietet sich eine sehr gute Aussicht zum Schloss Augustusburg, bei dem übrigens auch Porphyrelemente ihre Verwendung fanden, und zu den Höhenzügen des Erzgebirges, bevor Sie über Crossen, Schweikershain und Arras nach Geringswalde gelangen. Hier weisen vor allem die Martin-Luther-Kirche, das Rathaus und die Postmeilensäule viele Porphyrelemente auf.

Durch hügelige Landschaft und einige weitere kleinere Ortschaften, in denen der Porphyr in seinen verschiedensten Formen anzutreffen ist, kommen Sie schließlich über die Hängebrücke Zaßnitz nach Rochlitz. Dabei tangieren Sie auf dem Weg von Seelitz nach Rochlitz auch die mit großen Porphyrsteinen markierte Erlebnistour Seelitz – Dem Porphyr auf den Fersen.

In Rochlitz lohnt es sich natürlich ganz besonders, den Markt und die umliegenden Straßen genauer zu erkunden. Denn ob Muldenbrücke, Brunnen, Postmeilensäulen, Kirchen oder Skulpturen – in dem historischen Stadtkern, aber auch am Schloss Rochlitz, ist besonders viel Porphyr zu sehen.

Vorbei an besonders schönen, mit Porphyrelementen versehenen Hausfassaden und Torportalen in Noßwitz, Stollsdorf und Wittgendorf kommen Sie zum Rochlitzer Berg, der Heimstätte des Rochlitzer Porphyrs. Wer die Bergstraße mit dem Rad erklimmt, kann oben nicht nur denFriedrich-August-Aussichtsturm aus Porphyr bewundern, sondern auf dem rund 2,7 Kilometer langen Porphyrlehrpfadauch jede Menge über den Abbau des Steins und das Leben der Steinmetze lernen. Und wer die Stufen des Aussichtsturmes erklimmt, wird je nach Wetterlage mit einem vorzüglichen Panoramablick über den Erzgebirgskamm mit dem Fichtelberg und dem Tschechischem Keilberg, über den ostthüringischen Raum um Ronneburg, über die Weiten des Leipziger Landes mit dem Völkerschlachtdenkmal bis hin zum Collmberg in der Nähe von Oschatz belohnt.

Über Carsdorf und Mutzscheroda geht es bis nach Wechselburg, eine weitere Porphyrperle der Region. Auch hier können Sie nahezu überall an den Häusern Porphyrelemente entdecken – natürlich an Anziehungspunkten wie der Basilika, dem Schloss oder der St. Ottokirche Wechselburg.

Die Strecke verläuft durch Nöbeln und Meusen nach Beedeln. Das in seiner Grundlage fast vollständig erhaltene Rundlingsdorf wurde sorgsam restauriert. Der gesamte Ort steht heute unter Denkmalschutz. Hier befindet sich u. a. die älteste Scheune Sachsens, die nachweislich aus dem Jahre 1557 stammt.

Von den Erhebungen rund um Beedeln eröffnet sich immer wieder ein guter Blick zum Rochlitzer Berg und ins langgezogene Tal der Zwickauer Mulde.

Nachdem Sie durch Bernsdorf und Winkeln geradelt sind, endet die Tour wieder an ihrem Ausgangspunkt.

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